ways2go, 1. Ausschreibung (2008)

WAYS2KNOW

WAYS2KNOW - Ein innovatives Werkzeug für das Wissensmanagement von ways2go

WAYS2KNOW ist eine Machbarkeitsstudie mit Software-Demonstrator, um zu zeigen, wie eine Plattform für wissenschaftliches Wissensmanagement im Bereich Mobilitätsforschung aufgebaut sein könnte. Die Plattform wird semantische Technologien zur Wissensstrukturierung verwenden, das Bilden einer Forscher- und Nutzer Community unterstützen, und wird in enger Zusammenarbeit mit den Schlüsselakteuren entwickelt.

Im Rahmen der Verkehrsforschung hat das BMVIT eine neue Programmlinie zum Thema Mobilitätsforschung initiiert. Eine Begleitmaßnahme dieser Linie soll eine innovative Form eines Wissensmanagement Werkzeugs erarbeiten, das in der Folge die Schlüsselakteure dieser Programmlinie besser vernetzt und ihnen besseren Zugang zum Wissen in diesem Bereich geben soll. Der hierzu vorgelegte Antrag ways2know verfolgt das Ziel, innerhalb von acht Monaten und innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens von € 120.000.- einen Demonstrator für die angestrebte Wissensplattform zu entwickeln.
Die Ausschreibung weist ausdrücklich auf innovative Anwendungen hin, um Wissen nicht nur zu sammeln und zugänglich zu machen, sondern auch um Hilfestellung bei der Suche nach Lücken in der gegenwärtigen Forschung zu erhalten (research gaps) und um eine bessere Vernetzung der Schlüsselakteure zu gewährleisten.
Die ways2know Plattform wird sowohl mit Semantic-Web Technologien als auch mit Social-Software Funktionen ausgestattet sein, um diesen Anforderungen Genüge tun zu können.
Darüber hinaus werden aber auch traditionelle Content Management Funktionen zum Einsatz kommen, um die Interoperabilität mit existierenden Systemen weiter zu gewährleisten und auch, um traditionellen Nutzererwartungen ebenfalls zu entsprechen.
Wichtig ist uns die Verwendung eines Benutzer-zentrierten Entwicklungsansatzes und wir werden daher die Schlüsselakteure unter Anwendung des "Experience Prototyping" sehr stark in die Entwicklung der Benutzeroberfläche und der Systemfunktionalität einbeziehen.
Es handelt sich bei dem vorgelegten Projekt – wie in der Ausschreibung deutlich gemacht – um eine Machbarkeitsstudie, die einer Vollimplementierung des vorgelagert ist.

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