Gütermobilität, MdZ 3. Ausschreibung (2013)

Kombi-Flex Waggon

Machbarkeitsanalyse für modulare Schnellverladewaggons für die effiziente Be- und Entladung von Sattelanhängern

Ein Großteil aller in Europa durchgeführten Transporte wird mit dem LKW auf der Straße vorgenommen. Viele Transportunternehmen können es sich heute nicht mehr leisten auf ein reduziert flexibles Transportmedium zurück zu greifen, wie beispielsweise die konventionelle Rollende Landstraße (RoLa), welche nur eine geringe Attraktivität aufweist um Straßentransporte auf die Schiene zu verlagern. Als primäres Problem wird hier der Verbleib der Sattelzugmaschine auf dem Waggon genannt, welche in dieser Zeit nicht genützt wird, keinen Wert generiert und folglich aus ökonomischer Sicht nicht vorteilhaft eingesetzt wird. Vorteil gegenüber der RoLa hat hier der Unbegleitete Kombinierte Verkehr (UKV). Hierbei wird die Zugmaschine nicht mit dem Waggon verladen, wodurch diese für Vor- oder Nachlauf Aktivitäten verwendet werden kann. Derzeit bekannte Methoden verlangen jedoch einen kranbarenSattelanhänger (Trailer) inklusive eines Terminals mit einem fix platzierten Portalkran, um den Sattelanhänger horizontal und vertikal zu bewegen. Einer der größten Kritikpunkte dieses Systems ist die sequentielle Beladung des Zuges. Anknüpfend an diese Gegebenheiten lassen sich lange Verladezeiten bei beiden genannten Systemen, sehr hohe Investitionskosten und eine geringe Flexibilität des Knotenpunktes ableiten. Die Verlade- und Transportzeit ist unter Berücksichtigung der derzeitigen Kundenanforderungen zu hoch.
Diese Punkte dienen als Ausgangsbasis für die Überlegung des Projektes, um nachhaltig die Attraktivität des Güterverkehrs in Form von Flexibilität und Schnelligkeit mit der Bahn zu fördern, langfristig die Kosten von Transportunternehmen zu senken und zusätzlich neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Darstellung der geplanten Ziele und der gewählten Methode zur Zielerreichung:
Ziel ist es,über die Bildung eines Konsortiums eine umfangreiche Machbarkeitsstudie bezogen auf das Projekt „Kombi-Flex Waggon“ für eine effiziente Be- und Entladung von LKW Sattelanhängern zu erstellen. Parallel dazu soll die technische Entwicklung der „Schnellladetechnik“ vorangetrieben werden und fürdie Patentierung vorbereitet werden. Unterstützt wird das gesamte Vorhaben durch das Institut für Transportwirtschaft und Logistik der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien als wissenschaftlicher Kooperationspartner, sowie von der Quehenberger Logistics GmbH, welche als potentieller Abnehmer die Kundensicht für Innovationen im UKV Segment widerspiegelt. Durch diese hoch qualifizierten Partner soll es möglich sein, innerhalb des Sondierungszeitraumes eine aussagekräftige Nachfrage- und Konkurrenzanalyse, sowie eine technische und betriebswirtschaftliche Ausarbeitung, zu erstellen. Detaillierte Zielbeschreibungen und Methoden sind den jeweiligen Punkten der Projektbeschreibung, sowie den einzelnen Arbeitspaketen zu entnehmen.

Darstellung der angestrebten Ergebnisse und Erkenntnisse:
Primär soll mit dem Projekt eine umfangreiche Machbarkeitsstudie erstellt werden, um die zukünftige technische

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