Urbane Mobilitätslabore, Sondierung Urbaner Mobilitätslabore

Living Lab Wien ZWA

Living Lab Urbane Mobilität Wien ZWA - Zukunft Wird Anders

WienZWA bündelt die EntwicklerInnenkapazitäten von vier führenden Telematikunternehmen am Standort Wien mittels Open Innovation Ansatz. Ziel ist, durch intelligente Interaktion zwischen BürgerInnen und Verkehrsinfrastruktur Verkehrssicherheit und Effizienz nennenswert zu erhöhen. ZWA verweist auf die mitgedachte Exportmarktorientierung – radikal neue Lösungen für Städte mit starkem Wachstum und hoher Lebensqualität.

Das „Living Lab Urbane Mobilität Wien ZWA - Zukunft Wird Anders“ erforscht Antworten auf zukünftige Herausforderungen urbaner Mobilität und Verkehrssteuerung am Beispiel Wien. Die hohe Entwicklungsdynamik in urbanen Gebieten als Treiber radikaler zukünftiger Innovation: Bevölkerungswachstum, Zuzug, steigende Güterlogistik (Versandhandel), verdichtete Wohngebiete auch rund um historische Randlagen (Häfen, Bahnhöfe und Logistikverteilzentren), stark steigende Ansprüche an leistbare klimagerechte Mobilität und weiter ausdifferenzierte innovative Lebensstile rund um always-online-mobile-devices. Das „Living Lab Wien ZWA“ hat sich zum Ziel gesetzt, österreichische Stärken im Mobilitätsbereich weiter zu bündeln, um langfristigen urbanen Mobilitätsanforderungen rechtzeitig fundiert forschend zu begegnen. Hauptziel vom Living Lab Wien ZWA ist die vorhandene technische Themenführerschaft im ITS-Bereich international sichtbar zu bündeln, auszubauen, auch herausfordernde Zukunftsthemen proaktiv und über traditionelle Unternehmenszugänge hinausgehend zu adressieren und in einem Open Innovation Ansatz radikal innovative Mobilitätskonzepte entstehen zu lassen: [Urbane radikale Verkehrsmanagementinnovationen, komplementäre Maßnahmen Wiens zur Vision Zero, intelligente verkehrsträgerübergreifende Koordination, I2V Funkwolken für urbane Mobilität?, City Logistik – welche innovativen ITS-Zugänge können sicherstellen, dass der Güterverkehr nicht der dominierende Faktor in einer neu entstehenden Kultur wachsender Begegnungs¬zonen (MA46) wird?]

Das Living Lab Wien ZWA schafft einen strukturellen Rahmen für das Entstehen neuer Erkennt-nisse in einer Open Innovation Umgebung. Unter Einbeziehung einer einzigartigen BürgerInnen-Datenbasis können frühzeitig (in einer noch marktfernen Entwicklungsphase) die Passung zwischen Ideen und sich erst ausbildenden Lebensstilen und Akzeptanz für neue Mobilitäts-Lösungen beforscht werden. ExpertInnen auf Seiten der WienerInnen (Empowerment von 20.000 PionierInnen neuer urbaner Mobilität) als auch ForscherInnen weltweit und der internationale Living Lab Beirat kooperieren hier auf Augenhöhe. So wird eine Basis für soziale, technische als auch organisatorische langfristige Innovationen geschaffen. Ganz im wirklichen Sinne der besten Living Labs werden 20.000 WienerInnen nicht bloß befragt und beforscht, sondern ermächtigt ihr innovatives urbanes Mobilitätsverhalten vor dem Hintergrund neu entstehender Lebensstile zu reflektieren. "Die Andere" (Diversität und soziale Innovation) schwingt in der Bezeichnung ZWA ebenso mit wie die lokale Verankerung im Wiener Idiom und die Exportorientierung der Leistungen von Wien als Forschungs- und Unternehmensstandort international erfolgreicher Telematikanbieter.

Dieser Text, Vorbereitung und moderierende Unterstützung tragen die Handschrift zweier ausgewiesener urbaner Living Lab Experten, die die großen deutschen Living Labs im Auftrag von vier deutschen Bundesministerien evaluieren und eines internationalen Beirats. Wenn zwei Drittel der Städte unter finanzieller Zwangsverwaltung stehen und jene, die es sich leisten könnten trotzdem zögerlich bis gar nicht zu urbaner Mobilität zukaufen – dann muss es andere Antworten geben, um zukünftige Mobilitätsprobleme im urbanen Verkehr zu lösen: – diese zu bündeln, gemeinsam weiter zu entwickeln und so die Unternehmensgrenzen zu überwinden, um Innovation passieren zu lassen (Open Innovation), das brütet im „Living Lab Wien ZWA“.

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