I2V, 3. Ausschreibung (2009)

Holzterminal

Holzterminal - innovatives Logistikkonzept für interoperationale und intermodale regionale Knotenpunkte

Primäres Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines innovativen Logistikkonzeptes zur Versorgung der holzbasierten Industrie durch innovative Logistiksysteme und Holzterminals, um Synergien zwischen den Straßen- und Schienenverkehr beim Holztransport zu nutzen, durch Bündelung von Holzmengen Skaleneffekte zu erzielen, und um die Transport- und Lagerkosten zu senken.

Das Projekt entwickelt und erprobt neue Technologien zum intermodalen Holztransport und Systemlösungen, die das Design von Holzterminals, der eingebundenen Transportsysteme sowie Strategien der Terminaloperationen umfassen, um die Effizienz der Interoperabilität im Holztransport wesentlich zu erhöhen. Für die effizientere Nutzung der vorhandenen Holzverladeplattformen wird ein Konzept für deren Weiterentwicklung zu innovativen Holzterminals entwickelt, die neben einem reinem Rohstoffumschlag weitere wertschöpfende Dienstleistungen anbieten und somit zur Senkung der Bereitstellungskosten des Rohstoffes Holz sowie Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit intermodaler Holztransporte beitragen.
Ein innovatives Design eines Netzwerkes von Holzterminals bietet die ferner die Möglichkeit, Versorgungsrisiken des lokalen, regionalen und überregionalen Holzmarkt zu poolen und so die Versorgungssicherheit für die holzbasierte Industrie zu erhöhen. Die Schaffung eines Netzwerkes solcher interoperational und intermodal nutzbarer regionaler Knotenpunkte (Holzterminals) stellt somit die nachhaltige Versorgung von stofflichen (z.B. Säge-/Zellstoffindustrie) und energetischen Holz-Verwertern (Biomassekraftwerke) sicher und verlagert Verkehre von der Straße in Richtung Schiene.
Primäres Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines innovativen Logistikkonzeptes zur Versorgung der holzbasierten Industrie durch innovative Logistiksysteme und Holzterminals, um Synergien zwischen den Straßen- und Schienenverkehr beim Holztransport zu nutzen, durch Bündelung von Holzmengen Skaleneffekte zu erzielen, um die Transport- und Lagerkosten zu senken. Der Ausbau der vorhandenen Holzverladeplattformen zu innovativen Holzterminals ermöglicht die Vorhaltung von ganzjährig verfügbaren Sicherheitsbeständen, mit denen etwa witterungsbedingte Versorgungsengpässe besser überbrückt werden können. Um gewährleisten zu können, dass trotz saisonal schwankender Liefermöglichkeiten seitens der Forstwirtschaft der teilweise antizyklische Bedarfs der holzbasierten Industrie zuverlässig gedeckt werden kann, sind entsprechend optimierte Lagerhaltungsmodelle für den Aufbau zentraler Sicherheitsbestände in den Holzterminals zu entwickeln.
Weiters beinhaltet das Logistikkonzept innovative Techniken, um die kontinuierliche Entladung von Holz-LKWs im Holzterminal in einer ungebrochenen Transportkette zu gewährleisten, ebenfalls werden die Auswirkungen asynchroner Anlieferprozesse auf den Verkehrsträgerschienen analysiert. Erste Grundlagen zu dieser Fragestellung finden sich im Light-Combi Projekt der Schwedischen Green Cargo AB (Bärthel, 2003).
Das Projekt designt für den Holzterminal neue Referenzprozesse für den asynchronen, intermodalen Holztransport, die den Material- und Informationsfluss abbilden.

zurück