I2V, 4. Ausschreibung (2010)

ServicePLAN+

Entwicklung eines Pilotsystems für die intermodale dynamische Dispositionsunterstützung in der Service-Industrie

Im Projekt ServicePLAN+ wird ausgehend von den Ergebnissen des Vorgängerprojektes ServicePLAN ein Pilotsystem zur Berechnung von intermodalen Tourenplänen für die dynamische Fahrzeugdisposition in der Service-Industrie entwickelt und evaluiert. Im Projekt wird ein metaheuristisches Planungsverfahren implementieren, das gemeinsam mit Praxispartnern in Pilottests in der Stadt Salzburg erprobt wird.

Im Projekt ServicePLAN+ wird ein Pilotsystem zur Berechnung von intermodalen Tourenplänen für die dynamische Fahrzeugdisposition in der Service-Industrie entwickelt und evaluiert. Das Hauptaugenmerk liegt in der Umsetzung der erlangten Erkenntnisse aus dem Vorprojekt ServicePLAN und der Weiterentwicklung der vorhandenen Servicearchitektur bis zum Pilotsystem. Eine wesentliche Erweiterung ist die Integration von fußläufigen Subtouren in das vorhandene Optimierungsmodell. Dies spielt besonders in urbanen Regionen eine
Rolle, da eine direkte Zufahrt zu Kunden in Fußgängerzonen und großen
Wohnsiedlungen mit einem Fahrzeug nicht oder nur begrenzt möglich ist.

Wesentliche Aktivitäten und Ziele in ServicePLAN+ sind:
- Erweiterung des Optimierungsmodells aus ServicePLAN um intermodale
Subtouren, d.h. eine Kombination von Fahrzeugtouren und fußläufigen
Abschnitten.

- Qualitäts- und Performancesteigerung der Tourenoptimierung durch
Erweiterung, Verfeinerung und Beschleunigung des Optimierungsverfahrens
Adaptive Large Neighborhood Search sowie der Nutzung von Cloud Computing
Technologien zur Beschleunigung der Tourenberechnungen.

- Entwurf und Spezifikation von Schnittstellen zur Integration des
Pilotsystems in Fremdsysteme.

- Entwicklung eines Pilotsystems, das DisponentInnen bei der effizienten
Tourenplanung und Arbeitseinteilung für Service-TechnikerInnen unterstützt.

- Evaluierung des Pilotsystems in Pilottests mit Hauptaugenmerk auf die
Qualität der Optimierungsergebnisse.

Mit den Ergebnissen sollen Unternehmen in verschiedensten Branchen adressiert werden, die sich mit der Disposition von Service-Technikern beschäftigten. Potentielle Zielgruppen sind Energieversorger, Telekommunikationsunternehmen, Dienstleister für technische Vor-Ort-Services, usw.

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