Verkehrsinfrastruktur, VIF2011

MITSU

Mobile ITS Unit zur Datenerfassung für Baustellen- und Event-Management

Im Projekt MITSU wird eine optimierte Fusion verschiedener Sensortechnologien (Video, Radar und Bluetooth) eingesetzt, die in dieser Kombination eine echte Innovation darstellt. Ziel ist es, eine möglichst robuste, einfach und schnell zu installierende, auch autark laufende sowie kosteneffiziente Einheit zur Abdeckung der ausgeschriebenen Anforderungen zu entwickeln und in der Phase 2 in einem Prototypen zu realisieren.

Dieses Finanzierungsansuchen basiert auf der Ausschreibung zur „Pilotinitiative
Verkehrsinfrastrukturforschung“ des bmvit, der ÖBB und der ASFINAG, gemeinsam mit der FFG und bezieht sich speziell auf die Thematik: Mobiles Verkehrsmanagementsystem für Baustellen und Großereignisse im Rahmen eines PCP.
Die Problematik, die unter diesem Punkt dargestellt wird, betrifft die Überwachung des Verkehrsflusses bzw. der Durchfahrtszeiten bei Baustellen, Großveranstaltungen und zeitlich begrenzten, neuralgischen Abschnitten auf der Straße. Die daraus gewonnenen Verkehrsdaten bzw. Ereignisse (wie z.B. Stau) sollen gemeldet und ausgewertet werden und eine angemessene, rasche Reaktion ermöglichen. Außerdem soll es für den Benutzer möglich sein, sich über einen abgesetzten Bedienplatz einen Überblick über die Verkehrssituation zu verschaffen.
Der erste Schritt ist nun eine Machbarkeitsstudie zu der zuvor beschriebenen
Problemstellung. Im Fokus dieser Studie liegt die Evaluierung der möglichen Technologien zur Verkehrsdatenerfassung basierend auf der Kombination von Bluetooth, Radar und Video mit dem Ziel, robuste, mobile Einheiten zu schaffen, die möglichst einfach im Stand-By-Modus zu lagern, zu transportieren, aufzustellen und in Betrieb zu nehmen sind. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei natürlich auch die entsprechende Formgebung dieser Einheit und damit die Erfüllung der Ansprüche auf einfache Aufstellung/Bedienung, Wetter- und
Vandalismus-Sicherheit, etc., sowie die erforderliche Datenübermittlung und -integration in ein ebenso einfach zu bedienendes, übersichtliches und ansprechendes Bedienerinterface (GUI). Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, wird ein Konsortium aus folgenden Partnern gebildet:

Kapsch TrafficCom – Video und Radar Sensorik, Projektmanagement
c.c.com – Bluetooth-Technologie
form² – Industriedesign
VRVis – Datenintegration, GUI

Diese Machbarkeitsstudie soll als Ergebnis ein umfassendes Konzept für ein
entsprechendes Produkt zum mobilen Verkehrsmanagementsystem liefern und dient als Basis für eine Prototypenentwicklung im zweiten Schritt der Ausschreibung.

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