Gütermobilität, MdZ 1. Ausschreibung (2012)

INCOM-F

Österreichische FTI-Kompetenzen an der Schnittstelle Güterverkehr und Logistik

Impact: Die Ergebnisse der angebotenen F&E - Dienstleistung dienen u.a. zur Weiterentwicklung des vom BMVIT erarbeiteten FTI - Programms „Mobilität der Zukunft“. Sie können dazu beitragen, eine öffentliche Verständigung über den Übergang zu einer post-fossilen Mobilitätskultur (Leitbilder?) zu fördern und die klassische Verkehrs- (Infrastruktur-) Politik zu einer übergreifenden Mobilitätspolitik zu erweitern. Erkenntnisse zu FTI-Kompetenzen an der Schnittstelle zwischen Güterverkehr und Logistik in Österreich können einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung ganzheitlicher Lösungen für gesellschaftliche, ökologische, ökonomische und forschungsrelevante Herausforderungen im Mobilitätssystem leisten. Ausgangssituation: Im gegenwärtigen Logistik- und Transportgeschehen sind sowohl die Schnittstellen unzureichend identifiziert und koordiniert (--> Interaktion der verschiedenen Akteure: Wer entscheidet, wie welche Güter wohin transportiert werden (Transportentscheidung) und wer transportiert wie welche Güter wohin (Transportdurchführung)?), als auch in logischer Konsequenz die jeweiligen FTI-Kompetenzen (bzw. entstehende / fehlende Innovationen) an den Schnittstellen. Hinzu kommt das ambivalente Verhältnis zu vorhandenen Barrieren (z.B. technische Barrieren: inkompatible Verkehrssysteme, mangelnde Interoperabilität, unterschiedliche Datenformate/Datenschutzregelungen). Ziele: In der F&E - Dienstleistung gilt es, eben diese Komplexität zwischen den Akteuren zu reduzieren und den Markt so strukturiert darzustellen, dass der Auftraggeber die wichtigsten Akteure auf dem Markt identifizieren und so bei zukünftigen Ausschreibungen die FTIrelevanten Themenfelder zu deren verstärkter Ausarbeitung ansprechen kann. So wird herausgearbeitet, a) wann, wie, wo die identifizierten Akteure in Österreich aufeinander treffen --> Identifikation und Analyse der Schnittstellen aus logistischer Perspektive b) welche Branchen für die Aktivierung der FTI – Potenziale besonders relevant sind / sein können c) wie die Akteure zusammenarbeiten / funktionieren --> Bewertung der organisatorischen Dynamik d) bei welchen Akteuren welche FTI-Kompetenz bereits vorhanden ist (= wie ist Innovation zu verstehen?) bzw. FTI-Bedarf besteht sowie e) welches Aktivierungspotenzial für FTI in Österreich existiert Ergebnisse: Ergebnisse sind sowohl eine Aufstellung der Schnittstellen zwischen „Güterverkehr“ und „Logistik“ in Österreich (Akteurslandschaft); Empfehlungen zur Komplexitätsreduktion/ - beherrschung von Schnittstellen und deren Auswirkungen (FTI-Relevanz); eine Gliederung der Akteurslandschaft und ihren (möglichen) FTI-Ressourcen; Empfehlungen, wie FTIPotenziale bei den jeweiligen Akteuren geweckt werden können als auch Empfehlungen zur Programm-Weiterentwicklung „Mobilität der Zukunft“.

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